Pflanzenkunde

In diesem Bereich wollen wir euch alte, meist heimische Pflanzen und Kräuter vorstellen, die jeden Garten bereichern. Die Sammlung wird stets erweitert und mit der Zeit kommen auch Rezepte und weitere Verwendungsideen hinzu. 

Brennnessel

Das Brennnesselkraut gilt längst nicht mehr als lästiges Unkraut, welches nicht im Garten bleiben darf. Die Pflanze mit ihrer Heilkraft wurde wieder entdeckt und auf landet sie immer öfter in Küchen. Sie enthalten siebenmal mehr Vitamin C als Orangen und sind ein spitzen Eiweißlieferant - besonders die Samen!

Die Brennnessel beinhaltet im Vergleich zu jeder anderen Pflanzenart mehr Chlorophyll (Blattgrün) und Eisen. Daher eignet sich der Brennnesselsaft gut als Mittel zur Blutbildung und hilft bei Blutarmut. 

Die Samen der Brennnessel enthalten Mengen an Vitamin E und wirken anregend, sowie helfend nach einer Erkältung. Sie können auch in Stresssituationen und bei Potenzschwäche wirken. 

 

Fette Henne


Sauerampfer


Diese Sorte des Ampfers hat pfeilartige Blätter und wandert bereits in den Frühlingssalat. Der säuerliche Geschmack der Blätter kommt von der enthaltenen Kieselsäure, weswegen besonders Kinder ihn in Maßen essen sollten. Besonders die jungen, grünen Blätter sind zum Verzehr geeignet. Der Sauerampfer wirkt abführend, appetitanregend, blutreinigend, erfrischend, harntreibend, magen- und verdauungswirksam, menstruationsregulierend, tonisch und verdauungsfördernd. Genutzt werden können von dem Sauerampfer die Blätter, die Stängel und die Wurzeln. Der Sauerampfer wird in der Naturheilkunde innerlich und äußerlich angewendet u.a. bei Abszessen, Akne, als Frühjahrskur, auf der Haut, Insektenstichen und Verstopfung. Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Eisen, Gerbstoffe, Kaliumhydrogenoxalat, Oxalsäure, Vitamin C

Löwenzahn


Die gelben Blüten lassen auf das Organ schließen, welches diese Pflanze besonders unterstützt: die Leber. Löwenzahn unterstützt die Arbeit der Leber und reinigt das Blut. 

Die Blätter im Frühling noch vor der Blüte geerntet, schmecken mild und lecker im Salat. Die Blätter lassen sich auch in Mischgemüse oder mit Spinat kochen. Wie Kapern können die Blütenknospen eingelegt werden oder in der Gemüsepfanne mitgebraten werden. Selbst die Wurzeln können im Herbst Kartoffeln oder Gemüsegerichten beigegeben werden. 

Topinambur


Dieses Wurzelgemüse ist Sonnenblumenart aus Amerika. Sie ist allerdings viel ertragreicher als Kartoffeln und bringt drei- bis viermal so viel essbare Masse hervor wie die Kartoffel. Braucht im Vergleich aber kaum Pflege und stellt sehr geringe Ansprüche an den Boden. Auch im Nährstoffgehalt übertrifft sie die Kartoffel bei weitem. So enthält sie viel verfügbares Eisen, Kalk, Kieselsäure und eine Menge Vitamine. Der Anbau eignet sich am Rand des Garten auf nährstoffarmen Böden. Aus jedem nach der Ernte zurückgebliebenen Stück wächst eine neue Knolle. 

Wenn Topinambur im Oktober blüht, sind die Knollen reif zum Verzehr sind. Es werden nur so viel Knollen geerntet wie für den Verzehr benötigt. Die restlichen verbleiben in der Erde, da halten sie länger. 

Erdbeeren


Blaue Lupine


Gundermann


Knoblauch


Bitte Beachte den Hinweis:

Obwohl die Anwendungen mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, darf vor der Heilpflanzenanwendung Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden. Wir übernehmen keinerlei Haftung für fehlerhafte Anwendungen. 

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